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Embedded world 2020 - Nachhaltiges Recruiting - sowohl aus Sicht des Arbeitgebers als auch Arbeitnehmers

Warum klappen Einstellungen eigentlich oftmals nicht? Sie dauern zu lange (sowohl für AG als auch AN) und sind oft nicht erfolgreich (notorische Unzufriedenheit bis hin zur Trennung in der Probezeit, nach bereits 2 Jahren, etc.)

 

Warum ist das so?  Was kann / muss optimiert werden?

Wie definiert sich eine „erfolgreiche Einstellung“? 

Es passen:

1 - Die Fachkompetenz
2 - Die Persönlichkeit
3 - Die Motivation
4 - Die „Chemie“
5 - Der zeitliche Rahmen bis zur Einstellung (max. 6 Wochen plus KF) und nach der Einstellung (größer 5 Jahre)


Die Thesen für den „Nicht-Erfolg“:

Vorweg: Wir haben mit Menschen zu tun – es gibt keine GarantieDie Zeiten wo man lebenslang bei einem Arbeitgeber beschäftigt war sind definitiv vorüber

Menschen lieben tendenziell nicht den Wandel – der überholt uns  allerdings geradezu 

Das Prozess Management für Recruiting-Themen  in Unternehmen  ist oft immer noch „desaströs“  

Wer kann in den  Unternehmen eigentlich „guter Kandidat/in“ von „nicht guter Kandidat/in“ unterscheiden?

Arbeitnehmer haben oft keinen Plan, was sie wirklich wollen. Wann passt ein Arbeitgeber zum eigenen  Background, den Interessen und der eigenen Motivationen?  

Gehaltsstrukturen haben sich überholt. Wer braucht heute noch Tariftabellen für die Organisation von „Massen“? Es gibt gute Beispiele, dass ein guter 130k Mitarbeiter 2 Arbeitnehmer ersetzt,  die heute  85 k verdienen. (wir reden hier über hochkarätige Spezialisten  und die untere Führungsebene!!!!)

Zeitgleich haben viele Arbeitgeber wenig Vertrauen in ihre Mitarbeiter (z.B. Homeoffice, Arbeitszeiten)

usw. usw. 

Wichtige Fragen sowohl für  Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer

Wer bin ich eigentlich?

Wer passt zu mir?

Wie sind die Preise / Gehälter?

Was geht gar nicht?

Stressfaktor: Regionale Entscheidungen

 

FAKTOR

IMPULSE

UNTERNEHMENSGRÖßE

Start-up Mittelstand (- 500 Mitarbeiter) Konzern oder gar freiberuflich/selbstständig?



Worin liegt der Unterschied? Wo kann ich meine persönlichen Ziele besser realisieren? Stichworte: etwas bewegen wollen, Verantwortung übernehmen, Weiterbildungsangebot, 35h Woche, Sicherheit usw.
 

ORT

Headquarter
Niederlassung
Homeoffice


„Karriereoptionen“ sind in einem Headquarter am Häufigsten zu realisieren. Hier ist auch der funktionsübergreifende Austausch mit Kollegen unkompliziert machbar. Auch Leistungen wie Kantine oder Fitness-Center sind im Headquarter situiert.
Niederlassungen z.B. in Form von Vertriebsbüros, Produktion oder Design-Center erlauben den Austausch in kleineren, homogeneren Teams. Weg vom „Epizentrum“ (Headquarter) bildet sich hier oft eine unkomplizierte „Subkultur“.
Generellen Homeoffice-Status haben meist Vertriebsleute im Feld. Es braucht viel Disziplin, Eigenmotivation und Selbstorganisation um hier erfolgreich agieren zu können. Der Austausch beim Kaffee mit Kollegen entfällt.
RandnotizWer in den Metropolen München, Düsseldorf oder Stuttgart lebt, muss ich in Hinblick auf die tägliche Fahrzeit schon sehr genau zu überlegen, wie weit entfernt man von der Arbeitsstätte wohnt.
 

UNTERNEHMENSKULTUR

Ist das Unternehmen inhabergeführt? Geht es um die Vertriebsniederlassung eines ausländischen Unternehmens. Handelt es sich um einen „Riesendampfer“ oder eher ein „Speedboot“?



Definitiv ist es ein Unterschied, ob man z. B. für ein japanisches oder amerikanisches Unternehmen arbeitet. Auch in Deutschland sind lokale Besonderheiten (fränkisch, schwäbisch etc.) nicht von der Hand zu weisen. Stichpunkte: Schnelligkeit, Freiräume, Anspruch, Aggressivität etc.
Unsere Thesen:
Inhabergeführte Unternehmen agieren meist sehr „traditionell“.
Wer lange Jahre z.B. im Vertrieb oder Marketing bei einem japanischen Unternehmen gearbeitet hat, wird sich schwertun, bei einem Amerikaner Fuß zu fassen, vielleicht sogar scheitern.
Ein internationales Umfeld bringt oft das Arbeiten in mehreren Zeitzonen mit sich. Unabhängig von Unternehmensgröße oder regionaler Herkunft gilt es zu hinterfragen wie das Unternehmen „tickt“ (fordernd, nachhaltig, zahlenorientiert, bankenunabhängig, innovativ
 

FUNKTIONEN

Design & Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Produktion & Fertigung, Management, Logistik, Application & Support, Projektleitung, Produktmanagement, Quality, Testing
 



Es gibt unzählige Berufsbilder und die Digitalisierung bringt noch weitere hervor.
40 Jahre Arbeitsleben gilt es auszufüllen: Welche Funktionen sind zukunftssicher?
Wer nach dem Studium im Vertrieb beginnt, wird kaum noch in die Entwicklung wechseln können.
Wieviel Managementfunktionen braucht es? Wer wird bei einer Krise abgebaut? Mittleres Management oder der Fach-Spezialist?
Welche Standorte sind für das jeweilige Berufsbild prädestiniert? Produktion hält sich z.B. in München in Grenzen.
 

MÄRKTE/PRODUKTE

Automotive, Industrieelektronik, Medizintechnik, Elektronische Bauelemente, Automatisierung, Antriebstechnik, Energietechnik, Luft- und Raumfahrt, Consumer, Messtechnik, Sensorik, Ingenieurdienstleistung, EMS, Wehrtechnik etc.
 



Digitalisierung, IoT, 5G, Künstliche Intelligenz - weltweite, globale Märkte, die in Konkurrenz stehen. Welche Märkte und Applikationen sind am zukunftsfähigsten? Welche Arbeitgeber bieten mir konkret in meinem Land bzw. an meinem Standort einen sicheren Arbeitsplatz?
Wir empfehlen regelmäßig die eigene Branche und den aktuellen Arbeitgeber zu bewerten und eventuell rechtzeitig die Weichen neu zu stellen.
Und: Mit diesen Überlegungen auch das eigene Skillset zu überdenken. Wie kann ich mich weiterbilden, um auch als Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben.
 

BENEFITS

Gehalt im Vergleich zum Markt-Benchmark
(Anteile fix/variabel, Altersvorsorge, Überstundenregelung, Urlaubsanspruch, Firmenwagen, Beteiligungen, Aktien)
Arbeitszeitregelegungen/Homeoffice Möglichkeit Weiterbildung
Sonstige: Gesundheitsmanagement/ Kantine/ Essenszuschuss/ Kostenfreie Getränke/ Kinderbetreuung/ Events/“den Hund mit zur Arbeit bringen können“
 



Wie setze ich meine Prioritäten:
 
Hohes Gehalt versus „Work-Life-Balance“.
Hohe Freiräume aufgrund flexibler Arbeitszeiten und Homeoffice?
Lieber eine klare Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit (9 to 5 Job)?
 

 

Die Kunst ist es, aus diesen Überlegungen für sich ein Idealszenario zu schaffen und dieses mit den realen Gegebenheiten abzugleichen.

Das gilt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer