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schuh-eder

Lange, erfolgreiche Erfahrung in der Elektronikentwicklung ? Ein möglicher nächste Schritt in die Applikation !

Sie haben ein Ingenieursstudium erfolgreich abgeschlossen und Ihren Wunsch zu entwickeln in die Tat umgesetzt? Nach einigen Jahren stellen Sie jedoch fest, dass die Arbeit eines Entwicklungsingenieurs zwar immer noch spannend ist - dennoch: Irgendetwas fehlt Ihnen.

Sie überlegen, ob Sie diese Aufgabenstellung auch noch für die nächsten 20 oder 30 Jahre erfüllend finden. Gespräche mit  Kollegen aus dem eigenen Marketing und dem Vertrieb,  haben Sie schon des Öfteren  auf die Idee gebracht,  selbst in so eine Rolle zu wechseln. Aber dann stellen Sie für sich fest, dass  Sie  nicht der extrovertierte Typ sind.  „Klinken putzen“  und „small talk“ lehnen Sie ab. Dass diese Gedanken durchaus legitim sind und öfter geäußert werden, kann ich aus meiner Laufbahn über die Stationen als Entwicklungsingenieur, Qualitäter, Vertriebsleiter und seit 15 Jahren Personalberater durchaus bestätigen. 

Wenn Sie  sich vorstellen können:

  • technische Diskussion mit anderen Ingenieuren und 
  • anspruchsvollen Endkunden zu führen und 
  • übergeordnete Überlegungen zu Marktentwicklungen spannend sind und Sie evtl. auch 
  • Impulsgeber für andere Entwicklungsingenieure  sein wollen

möchte ich Ihnen vorschIagen, über eine Rolle in der Applikation nachzudenken.  

Was kann man nun konkret darunter verstehen und wie sind denn die Chancen in diesem Berufsbild auf dem Markt? Gerne erläutere ich diesen Ansatz am Beispiel aus der Halbeiterindustrie: 

Heutzutage gibt es eigentlich keine wirklich schlechten Halbleiterbauelemente. Das heißt im Umkehrschluss, dass viele Hersteller mit ihren Produkten um die gleichen Kunden und Anwendungen konkurrieren. Ein weiterer Aspekt ist die Praxis, dass nicht nur über  den Einkauf des Kunden verkauft wird, sondern bei innovativen Zukunftsprojekten größtenteils über die Entwicklung. Und genau an dieser Stelle kommt nun der Application Engineer (m/w/d) ins Spiel. 

Er gehört zwar organisatorisch oft zur Vertriebsorganisation, kümmert sich allerdings in erster Linie um die Betreuung der Entwicklungsabteilung und Ingenieure der zugeteilten Kunden. 

Seine Aufgabe ist es - zusammen mit dem Kunden – nachhaltige und innovative  Lösungen zu finden, die Mehrwert bieten. Um an dieser Stelle einen guten Job machen zu können, muss der Application Engineer die Arbeitsweise eines Entwicklers verstehen, sich in seine Lage zu versetzen und um mit diesem auf Augenhöhe technisch diskutieren. 

Eigentlich geht es darum,  mit dem Kunden eine langfristige Beziehung aufzubauen und ihn bei seinen Aufgaben mit technischer Expertise zu unterstützen. Mit dem zentralen Vorteil so diverse Projekte, Kunden und Märkte kennen zu lernen und das eigentlich immer an der vordersten Front der Technologie. 

Nun noch einige Erklärung zu dem Unterschied zwischen der Position Application Engineer und Field Application Engineer.

Beide Funktionen können sich  auf Regionen, Märkte und oder spezielle Produktekategorien fokussieren.  Der Application Engineer agiert oft vermehrt „inhouse“. Mit Labor und enger Schnittstelle zur eigenen Entwicklung. 

Der Field Application Engineer ist mehr direkt vor Ort bei den Kunden und unterstützt somit auch den eigenen Vertrieb in technischer Hinsicht. 

Im Prinzip kann man in beiden Funktionen seine Entwicklungsexpertise mit dem Wunsch, mehr mit Menschen und Endanwendungen zu tun zu haben, kombinieren. 

Definitiv sind diese Funktionen sehr attraktiv dotiert. Sie bringen immer einen merklichen Gehaltssprung mit sich. Zudem ist oft ein Firmen Pkw- auch zur privaten Nutzung - Bestandteil des Vergütungspaketes. Die Arbeitsplatzsicherheit ist weit überdurchschnittlich. Ich kennen keinen einzigen arbeitslosen Application Engineer. 

Gerne können Sie mich individuell ansprechen für weitere Informationen oder Tipps  für einen diesbezüglichen Wechsel.

Ihr Michael Koehler